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Kultur erleben // Der Newsletter der KN am 20. Januar

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Kultur leben – Tipps für Kiel und die RegionKultur leben – Tipps für Kiel und die Region

Liebe Leserinnen und Leser,
Corona hat uns schon vieles gründlich verhagelt - und nun auch das kommende Kieler Kulturwochenende. Gleich drei Premieren hätten es werden sollen, stattdessen hat das Theater dicht gemacht, nachdem die PCR-Testung bei etlichen Ensemblemitgliedern positiv ausgefallen war. Es waren zu viele, um noch proben und spielen zu können. Nun sind die Infizierten in Selbstisolation, und die anderen Bühnen-Kollegen können sich nach dem Corona-Regelwerk zwar frei bewegen - aber auch nichts tun. Außer weiter aufpassen. Wie wir alle…
„Relativ viele“ Infektionen im Ensemble: Daniel Karasek zur Absage am Theater Kiel
Sehenswert

… wäre an diesem Wochenende angesichts der drei geplanten Premieren vieles gewesen… Nun bleiben, wenn auch ohne neue Premiere, die Niederdeutsche Bühne (mit “Allens Düütsch”), die Komödianten, das Polnische Theater und das schwimmende Lore- und Lay Theater - immer noch eine gute Auswahl!
Niederdeutsche Bühne Kiel: Zündender Komödienspaß mit "Allens düütsch"
Hörenswert

…ist immer wieder Fjarill. Das Damen-Duo reist am Freitag im Kulturforum (20 Uhr) “Huiswaarts” - heimwärts. Aino Löwenmark (Gesang, Flügel) und Hanmari Spiegel (Violine, Gesang) sind ja häufiger in Kiel zu Gast, und sie haben wieder Poesie und neue, fröhliche, Lieder im Gepäck. Denn, so Fjarill, “"jetzt ist ein neues Jahr mit neuen Hoffnungen!”. Was es an klassischen Angeboten gibt, ist jede Woche in unserer Online-Rubrik aufgelistet. Und wer sich schon mal mit einem Instrumentarium vertraut machen will, das 2022 eine besondere Rolle spielt: Das Drumset ist Instrument des Jahres. Man sollte davon ausgehen können, dass Schirmherr Martin Grubinger sich dann auch wieder hier im Norden sehen lässt.
Schlagzeug ist in Schleswig-Holstein Instrument des Jahres 2022
Beachtenswert

… sind so einige Filme, die derzeit in den Kinos laufen. “In Liebe Lassen”, Emmanuelle Bercots Drama über den krebskranken Schauspiellehrer Benjamin, ist ganz sicher harte Kost. Als genauso feinfühlende wie großartig besetzte Chronik eines angekündigten Todes kann sie aber auch ein wenig Mut machen. Und passt irgendwie in diese grauen Januartage.
„In Liebe lassen“ im Kino: anrührendes Krebsdrama ist Chronik eines angekündigten Todes
Freizeitwert

… hat zum Beispiel ein Ausflug ins Jüdische Museum Rendsburg, nicht nur, weil am 27. Januar wieder der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist (dem die KN auch mit der Aktion “Licht zeigen” gerecht werden wollen). In Rendsburg zeigt die Fotokünstlerin Ceren Saner 15 Menschen unter dem Motto “This is me - queer und religiös?”. Gehaltvolle Porträts von Menschen, die bis heute angesichts von Queerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus noch viel zu oft einen Teil ihrer Identität verstecken müssen, um akzeptiert zu werden.
Jüdisches Museum lädt Aktivist und Comedian Gianni Jovanovic zum Talk ein
Lesenswert

… ist der neue Roman von Kirsten Boie. Die Hamburger Autorin will Jugendlichen zeigen, wie schrecklich die Folgen des Nationalsozialismus waren - letztlich für alle, nicht nur die Juden. In “Heul doch nicht, Du lebst ja noch” schildert sie Alltagsszenen aus dem Nachkriegs-Hamburg. Und das auch mit der Intention, Teenager vorm Abdriften nach rechts zu bewahren.
Neues Buch von Kirsten Boie: Drei Jugendliche in der Nachkriegszeit
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Ein trotz aller pandemischen Widrigkeiten kulturell anregendes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr
Konrad Bockemühl
KN-Kulturchef
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