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Kultur erleben // Der Newsletter der KN am 27. Januar

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Kultur leben – Tipps für Kiel und die RegionKultur leben – Tipps für Kiel und die Region

Liebe Leserinnen und Leser,
lassen Sie uns doch einfach mal trotzig versuchen, die beklagenswerte Lage der Kultur beiseite zu lassen und uns stattdessen an dem erfreuen, was viele Künstler aller Couleur dennoch Unterhaltsames, Spannendes, zum Nachdenken Anregendes zu bieten haben. Schließlich war und ist Kunst vor allem auch immer dann vital und schöpferisch produktiv, wenn die Zeiten nicht rosig sind. In diesem Sinne: Vorhang auf!
Sehenswert

Am Thalia-Theater in Hamburg durfte Kirill Serebrennikov selbst inszenieren. In Russland war der Star-Regisseur Schikanen ausgesetzt – auch, weil er homosexuell ist. Viereinhalb Jahre war er wegen der vermeintlichen Veruntreuung staatlicher Gelder festgesetzt worden. Seine Adaption von Anton Tschechows Novelle „Der schwarze Mönch“ geriet zum Triumph.
Premierenjubel am Thalia Theater: Serebrennikows "Der schwarze Mönch"
Hörenswert

Erst seit November vergangenen Jahres sind Kapelle Rausch komplett. Doch in den live aufgenommenen und gedrehten Sessions in der Kneipe “Palenke” präsentiert sich das Blues-Rock-Quintett als kompakte Band mit kernigem Sound. Kein Wunder, denn heurige Hasen sind die jungen Musiker nicht.
Kapelle Rausch aus Kiel dreht Live-Sessions in der Kneipe „Palenke“
Liebenswert

Man stolpert über dieses Sitzmöbel, wo man geht und steht. Wohl jeder hat schon mal irgendwann irgendwo auf so einem Monobloc gesessen. Ein Regisseur reiste mit seinem Team acht Jahre durch die Welt, um zu schauen, wie der Kunststoffstuhl in den verschiedenen Kulturen genutzt wird.
Vom Siegeszug eines Plastikmöbels: die tolle Doku „Monobloc“
Beachtenswert

Es ist ein ungewöhnliches Projekt, das natürlich Aufmerksamkeit erregt: ein renommierter Bestsellerautor namens Martin Suter schreibt einen Roman, der sich um den Star-Fußballer Bastian Schweinsteiger dreht. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland hat mit Suter ein Interview zu seinem Buch “Einer von euch geführt”, das am 26. Januar erschienen ist.
Martin Suter zu Schweinsteiger-Roman: „Bastian ist näher an einem Suter-Protagonisten als Ana“
Freizeitwert

Eine Mammutaufgabe haben Künstlerin Antonia Gruber und Galerist Rainer Gröschl bewältigt, als sie die 1200 Polaroids für eine Wandinstallation einrichteten. Sie ist das Kernstück der Ausstellung “Bipolar Disorder”, die jetzt in Gröschls Galerie in der Holtenauer Straße in Kiel zu sehen ist. Die physische und psychische Fragilität des Menschen ist es, warum es in Grubers Arbeiten im Wesentlichen geht.
Antonia Gruber in Kiel: Die Verletzlichkeit des Menschen als künstlerisches Thema
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Thomas Bunjes
Kulturredakteur
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