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Kultur leben // Der Newsletter der KN am 13.1.2022 mit Veranstaltungstipps

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Kultur leben – Tipps für Kiel und die RegionKultur leben – Tipps für Kiel und die Region

Liebe Leserinnen und Leser,
Die kommunalen Theater im Land haben es vergleichsweise gut. Sie können jenseits der 500-Personen-Kapazitätsbeschränkung weiter planen. Und sich etwa in Kiel für gleich drei Premieren, nicht an diesem, sondern am Wochenende darauf, rüsten. Aber das Landestheater präsentiert schon am Sonnabend mit Händels „Xerxes“ nach zwei Jahrzehnten mal wieder eine Barockoper, und am Freitagabend steht mit der Komödie „Allens Düütsch“ erneut eine Premiere bei der Niederdeutschen Bühne Kiel auf dem Spielplan. Angesichts der allgemeinen Verunsicherung durch Omikron dürfte es kein Problem sein, noch spontan an Karten zu kommen.
Sehenswert

Das gilt auch für das farbenreiche Wochenendprogramm am Theater Kiel - von Shakespeares launig gekürzten Werken über H.C. Hoths „Faust 1“-Solo, „Riss durch die Welt“ bis zu „Madame Butterfly“…. . Im Werftpark wird, etwa für „Der Traum vom Wald“, allerdings das Platzangebot um 50 Prozent reduziert – Abstand ist angesagt. Und beim Pausendrink ist Vorsicht geboten, weshalb die Gastrobereiche abgetrennt werden: Hier gilt 2G+. Nachvollziehbar, die Infektionsgefahr dürfte im zwangslosen Austausch bei Bier und Brezel ungleich größer sein als auf dem Sitzplatz …
Roland Schimmelpfennig am Schauspiel Kiel: Reden über den Weltuntergang
Noch ein dezenter Hinweis auf einen ganz speziellen Termin: Sonntag ab 12.30 Uhr ist Kostüm- und Requisitenverkauf im Schauspielhaus!
Hörenswert

Nicht nur, weil Kiel derzeit nur einen Interims-Konzertsaal hat, der zudem mit maximal 500 Menschen besetzt werden darf, lohnt der Blick nach Hamburg. Dort hat die Elbphilharmonie gerade mit einem Festkonzert ihren fünften Geburtstag gefeiert – und kann es sich sogar leisten, das ausschließlich mit zeitgenössischer Musik zu tun (Stream auf www.elbphilharmonie.de). Aktuell kann die Elbphilharmonie nach 2G+ voll belegt werden. Wegen allgemeiner Corona-Verunsicherung jedoch dürfte die Chance, Karten zu bekommen, vergleichsweise groß sein. Und das musikalische Angebot nach wie vor hochkarätig – auch jenseits von Rattle, Barenboim, Salonen und Gergiev, die die nächsten Tage prägen.
Fünf Jahre Elbphilharmonie: „Die Bandbreite ist viel größer, als wir dachten“
Liebenswert

Der musikalische Nachwuchs hat es in Zeiten der Pandemie schwer. Und erneut schränkt die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes das Laienchorwesen empfindlich ein. Denn wer mag schon mit Maske singen… Um so mehr erfreut die Geschichte der Querflötistin Uliana Somina (18), die es vier Jahre nach ihrem Umzug aus der Ukraine mit Talent und Willen, aber auch Förderung des Kieler Vereins Inka über qualifizierten Musikschulunterricht bis an die Musikhochschule Detmold geschafft hat.
Inka aus Kiel: Flötistin Uliana Somina als bestes Förderbeispiel
Beachtenswert

Plötzlich war er da: Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow durfte über vier Jahre wegen des Vorwurfs der Veruntreuung aus Moskau nicht ausreisen und seitdem nur per Zoom oder Video inszenieren. Die Überraschung in Hamburg, dort, wo er vor seinem Hausarrest zuletzt gearbeitet hatte, war groß, als er am Montag in Hamburg eintraf und am Thalia Theater die Proben für Tschechows „Der schwarze Mönch“ aufnahm. Am 22. Januar ist Premiere des „poetischen Thrillers“ im Rahmen der Lessingtage.
Serebrennikow: Unverhoffte Reiseerlaubnis ermöglicht Proben am Thalia
Freizeitwert

Die Museen rüsten sich für das neue Ausstellungsjahr, und auch die Galerien in und um Kiel starten jetzt wieder durch. Unsere Mitarbeiterin Sabine Tholund hat sich wieder auf einen kleinen Rundgang begeben und empfiehlt, was sie beeindruckt hat.
Rundgang durch Galerien in und um Kiel: Schnappschüsse und Systemkritik
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Konrad Bockemühl
KN-Kulturchef
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