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Kultur leben // Der Newsletter der KN am 17.2.2022 mit Veranstaltungstipps

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Kultur leben – Tipps für Kiel und die RegionKultur leben – Tipps für Kiel und die Region

Liebe Leserinnen und Leser,
es sieht so aus, als könnten wir nun langsam wieder zusammenrücken. Zumindest die Politik folgert das aus der aktuellen Coronalage. Doch auch der Sturm wird Omikron nicht wegpusten. Vernunft und Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen bleiben gefragt. Zumindest die klassische Kultur bietet da gute Rahmenbedingungen, für Discos und Clubs mag man sich angesichts der Erfahrungen aus der Weihnachtszeit da noch nicht so sicher sein.
Sehenswert

Museen gelten unstrittig (und nachgewiesen) als sicher. Die Kunsthalle zu Kiel hatte Anita Albus schon vor fünf Jahren eine Ausstellung unter dem Titel “Die Kunst zu sehen” gewidmet. Zu ihrem 80. Geburtstag in diesem Jahr steht die Künstlerin und Autorin erneut im Fokus einer Ausstellung: “Wildes, Wüstes Wunderschönes - Natur im Fokus der Sammlung” ist sie betitelt und kann auf einen großen Teil des künstlerischen Gesamtwerkes von Anita Albus in ihrem Bestand zurückgreifen. Die Rolle von Künstlerinnen rund um das Thema Natur wird ein weiterer Aspekt der Schau sein, die ab Sonnabend zu sehen ist.
Kieler Kunsthalle: Neue Sammlungspräsentation im Zeichen von Anita Albus
Hörenswert

Mit einem Musical des britischen Musikers Sting und einer auch in norddeutschen Hafenstädten brennenden Thematik hat der künftige Schauspieldirektor Malte C. Lachmann am Theater Lübeck ein kräftiges Zeichen gesetzt. “The Last Ship” wurde im Großen Haus gefeiert - die Neugier auf den Neuen, obwohl an der Trave kein Unbekannter mehr, sie wächst. Ab Mitte März gibt es weitere Aufführungstermine des Sting-Musicals.
Musical „The Last Ship“ von Sting am Theater Lübeck: Hoffnung auf „Utopia“
Liebenswert

Konkrete Heimatverbundenheit steckt hinter “Fischbrötchenblues”, einer schrägen musikalischen Revue, die der in Neuwittenbek beheimatete Autor Peter Schanz für das Landestheater konzipiert und inszeniert hat. Ein schräger Abend mit Qualle Schantalle, einem Mädchen aus Nordhackstedt - na ja, statt Piräus eben - und einem gewaltigen textilen Fischbrötchen… Darüber kann man sich am Freitag in Flensburg und am Sonntag (16 Uhr) in Rendsburg amüsieren.
Peter Schanz’ „Fischbrötchenblues“ am Landestheater SH: Touristen, Quallen und ein Problemwolf
Beachtenswert

Weniger amüsant als vor allem ambitioniert geht das 8. Internationale Provinzlärm-Festival für Neue Musik in Eckernförde zur Sache. Mit dem Länderschwerpunkt Estland sind auch Komponisten wie Arvo Pärt zu hören, mit dessen “Cantus in Memoriam Benjamin Britten” von 1977 die Reihe in der St.- Nicolai-Kirche eröffnet wird. In anderen Konzerten dürfte die Herausforderung größer sein zu zeigen, wie man Neue Musik in der Provinz hörbar macht.
Klassische Musik: Das sind die Konzert-Highlights für Kiel und die Region
Freizeitwert

In der Hauptstadt läuft die Berlinale noch, auch wenn die Preise schon vergeben sind - und Vorfreude auf die eine oder andere Produktion machen. Aber auch das laufende Kinoprogramm hat derzeit ja so manches zu bieten. In “Der Pfad” etwa zeigt Tobias Wiemann auf der Grundlage wahrer historischer Ereignisse die Flucht eines Zwölfjährigen vor den Nazis über die Pyrenäen. Kinoredakteur Stefan Stosch hat mit dem 14-jährigen Hauptdarsteller Julius Weckauf gesprochen - bekannt aus Hape Kerkelings Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft“ oder auch dem Klamaukfilm „Catweazle“ (neben Otto Waalkes).
„Der Pfad“: Julius Weckauf Im Interview über Flüchtlinge, Berufswünsche und seine Oma
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Ihr
Konrad Bockemühl
KN-Kulturchef
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